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„Geh dahin, wo der Pfeffer wächst!“ klingt nicht sehr einladend. Dabei führt die Redewendung gedanklich nach Indien: in die ursprüngliche Heimat des Pfeffers. Dort wächst die Pflanze im Regenwald mit ihren herzförmigen, dunkelgrünen und ledrigen Blättern und herabhängenden Fruchtähren in die Höhe, zum Licht. Für die Menschen in Europa war Indien damals ein fernes, kaum erreichbares Land.

Schwarz, weiß, grün und rot

Vier Farben-vier Sorten- stammen von derselben Pflanze: Piper nigrum. Für schwarzen Pfeffer werden unreife Früchte geerntet und getrocknet. Dabei entsteht die dunkle, runzelige Oberfläche.

Weißer Pfeffer wird aus reifen Früchten gewonnen. Nach dem Einweichen wird die äußere Fruchthülle enfernt, übrig bleibt der helle Kern.

Grüner Pfeffer wird aus unreif geernteten Früchten gewonnen. Damit die grüne Farbe erhalten bleibt, werden sie in Salzlake oder Essig eingelegt oder schonend getrocknet.

Roter Pfeffer entsteht aus den vollreifen Früchten der Pflanze, die schonend getrocknet werden.

Rosa

Rosa Pfeffer gehört zu einer anderen Pflanzenfamilie. Die leicht süßlichen Beeren stammen von Pfefferbäumen der Gattung Schinus.

Im Atelier steht schwarzer Pfeffer für Mut und das Setzen von Grenzen, weißer für Klarheit und rosa für Lebensfreude und einen freundlichen Blick.

Der grüne Pfeffer für Wachstum und neue Anfänge, der rote für Leidenschaft und Tatkraft.

Pfeffer kann uns daran erinnern unserem Alltag wieder etwas Würze zu geben: eine neue Farbe ausprobieren, einen Gedanken aussprechen oder interessiert eine neue Tür zu öffen.

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