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Vom 24. Oktober bis zum 21. November begleitet uns im Medizinrad die Schlange. Sie steht für Transformation, Heilung und innere Erneuerung.

Gehört zum Elementeklan der Frösche - Wasser.

Menschen dieses Totems gelten als intellektuell, empfindsam und intuitiv. Sie besitzen eine scharfe Beobachtungsgabe und können erworbenes Wissen auf das eigene Leben und das anderer Menschen übertragen. Ihnen werden besondere psychische und spirituelle Fähigkeiten, eine feine Wahrnehmung für die Stimme des Geistes und große Selbstkontrolle zugeschrieben.

Ihre Farbe ist Orange, das klare Orange der untergehenden Sonne, sie steht für Lebenskraft, Erkenntnis und das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele.

Die Totemminerale sind Kupfer und Malachit

Kupfer gilt in der spirituellen Überlieferung als Leiter und Verteiler von Energien. Es soll Stärke, Balance und die Wahrnehmung energetischer Zusammenhänge fördern. Traditionell wurde es zur Reinigung von Blut und Seele sowie bei Rheuma, Arthritis und Gliederschmerzen eingesetzt, häufig als Arm- oder Fußreif getragen.

Malachit ist ein leuchtend grüner Stein, wird beim Abbau von Kupfer gewonnen. Spirituell soll er die Empfindsamkeit für die Stimme des Geistes und feinstoffliche Energien erhöhen und die Entwicklung übersinnlicher Fähigkeiten unterstützen. Die Arbeit mit ihm kann helfen die inneren Bildwelten besser wahrzunehmen. Ihm wird außerdem, in der Hand gehalten, eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem zugeschrieben.

Das Pflanzentotem ist die Distel

Die Distel wächst auf dem Land ebenso wie in der Stadt. Manche Arten erreichen eine Höhe von drei Metern und besitzen kräftige Pfahlwurzeln. Sie ist reich an mineralischen Aufbaustoffen und wurde traditionell als Heilpflanze geschätzt. Sie kann als Tee bei Magenbeschwerden und auch Fieber unterstützend wirken, auch eine stärkende Wirkung auf die inneren Organe wird ihr zugeschrieben. Bei einigen Arten können die Samen geröstet und verzehrt werden.

Mit ihren schützenden Stacheln und auffälligen Blüten steht sie für Widerstandskraft.

Die Schlange wird oft gefürchtet und missverstanden. Dabei meiden die meisten Schlangen den Kontakt zu Menschen und beißen vor allem, wenn sie sich erschrecken oder bedroht fühlen. Schlangen wurden im alten Rom und Griechenland als Mäuse und Rattenfalle genutzt.

In vielen Kulturen wird die Schlange verehrt. Bei den Maya und Azteken galt die gefiederte Schlange als Symbol göttlicher Kräfte, der Schöpfung und des Wissens. Bei verschiedenen indigenen Völkern Nordamerikas besitzen Schlangen eine besondere spirituelle Bedeutung und es gibt Schlangenklans die besondere Aufgaben übernehmen.

Transformation und Heilung

Das Abstreifen der alten Haut steht für Erneuerung. Im Yoga begegnet uns die Kundalini-Schlange, wenn sie aktiviert wird, als Symbol für das Erwachen der im Menschen ruhenden spirituellen Energie die mit Bewusstseinsentwicklung und innerer Transformation verbunden wird.

Wenn Menschen anderer Totems die Position der Schlange im Medizinrad einnehmen, geht es darum, Veränderungen aus dem eigenen Inneren heraus zu bewirken, alte Muster zu verwandeln, zu überschreiben und bisherige Erfahrungen und Erkenntnisse miteinander in Einklang zu bringen.

Die Schlange erinnert uns daran, dass wir die Kraft zur Transformation und inneren Heilung bereits in uns tragen.

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