Wieder ein Wendepunkt im Jahreskreis - am 21.Dezember werden die Tage wieder länger. Das Licht kehrt zurück!
Yule / Jul auch Mittwinter genannt ist ein uraltes Fest aus vorchristlichen Zeiten und wurde in verschiedenen Kulturen unter anderem Namen gefeiert. Die Wintersonnenwende gilt als kosmischer Moment, an dem die Sonne neu geboren wird. Das hatte große Bedeutung für die Landwirtschaft und die Gemeinschaft, die ja in der Regel von ihren kargen Vorräten lebten. Das wachsende Licht bedeutete für die Menschen Hoffnung und Neubeginn. Schutz vor Chaos und Kälte. Feuer und Licht spielten daher eine große Rolle, als Sinnbild für die Sonne und spiritueller Schutz. Es wurde mancherorts ein großer Holzklotz, der Julklotz entzündet, seine Glut galt es segensreich, seine Asche wurde auf Feldern verstreut oder zum Schutz aufbewahrt. Immergrüne Pflanzen wie Tannenzweige, Efeu und Misteln wurden ins Haus geholt, wurden in den Ställen bei den Tieren aufgehängt. Sie symbolisierten Lebenskraft und Schutz und brachten Hoffnung für Fruchtbarkeit und Glück.
Viele moderne Weihnachtsbräuche haben ihren Ursprung im Yule Fest. Die Lichter und die Kerzen, der immergrüne Schmuck, der Weihnachtsbaum, die gemeinsamen Mahlzeiten und die kleinen Geschenke als Zeichen der Wertschätzung und Dankbarkeit. Auch wurde für die Ahnen Kerzen angezündet oder ein Platz am Tisch freigelassen.
In unseren Zeiten wichtiger denn je, das besinnliche Weihnachtsfest, sich auf das Wesentliche und Wichtige im Leben besinnen. Für ruhige Zeiten, Handy beiseite, Laptop aus…
Kerzen entzünden für das Licht und den Frieden in uns und verbunden für den Frieden im außen.
OM Shanti und eine besinnliche Zeit!