Blogeintrag

Zum 1. Februar wird das Jahreskreisfest Imbolc gefeiert. Der Winter ist noch spürbar, aber die Tage werden schon wieder länger. In dieser Zwischenzeit liegt ein besonderer Zauber in der Luft. Imbolc markiert die Zeit zwischen Winter und Frühling. Die Natur ruht noch, doch unter der Erde beginnt bereits neues Leben. Der Name Imbolc wird mit -im Bauch- übersetzt, ein Hinweis darauf, dass neues Leben bereits im Verborgenen wächst.

Eng verbunden ist Imbolc mit der keltischen Göttin Brigid. Sie ist die Hüterin des Feuers, der Heilkunst , der Dichtkunst und verkörpert die lebendige Kraft des Lichts, die Lichtbringerin.

Es war Brauch, zu Imbolc ein Kreuz, das Brigidkreuz, aus Stroh oder Binsen zu flechten, um es im Haus zum Schutz und als Segen für das Jahr aufzuhängen.

Aus dem keltischen Fest Imbolc wurde im christlichen Kalender das Fest Maria Lichtmess, auch hier werden Kerzen entzündet und gesegnet und das wiederkehrende Licht gefeiert.

Auch wir können in der heutigen Zeit Imbolc feiern, in dem wir weiße Kerzen entzünden, um das zurückkommende Licht zu ehren. Uns Zeit für Inspiration und neue Ideen nehmen. Dankbarkeit praktizieren. Persönliche Wünsche und Ausrichtung formulieren.

Imbolc kann uns daran erinnern, dass Veränderung oft unsichtbar beginnt, tief unter der Oberfläche, so wie in der Erde die ersten Wurzeln wachsen, beginnt auch in uns manches Neues…

Weiter
Weiter

Blogeintrag