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Der Braunbär (23.August - 22.September) steht im Medizinrad für gesunden Menschenverstand, Realitätssinn und Unterscheidungsvermögen. Gleichzeitig hat er eine gute Verbindung zur spirituellen Welt. Menschen dieses Totems suchen nach praktischen Möglichkeiten ihre mystischen Erfahrungen nutzbringend umzusetzen. Er ist praktisch veranlagt und fest mit der Erde verbunden.

Menschen dieses Totems beschäftigen sich gerne mit mehreren Projekten gleichzeitig. Durch ihre Zugehörigkeit zum Schildkrötenklan bleiben sie dennoch verwurzelt. Ihre Bereitschaft an etwas dran zu bleiben, zu vertiefen und ihre eher praktische Veranlagung können dabei helfen die Projekte auch zu Ende zu bringen.

Sie gelten als gute Lehrer. Sie können Wissen und spirituelle Erkenntnisse gut vermitteln und andere dabei unterstützen, ihr eigenes Gleichgewicht zwischen der spirituellen und der alltäglichen Welt zu finden.

Das Pflanzentotem ist das Veilchen. Es steht für die zärtlichen Regungen des Menschen, für Verbindung und tiefes Empfinden. Auch Menschen dieses Totems können sehr intensiv fühlen, haben eine weiche und empfindsame Seite hinter ihrer bodenständigen Art. Es gibt über 400 Veilchenarten, darunter mehrjährige und einjährige Arten. Sie wachsen an feuchten, schattigen Plätzen gerne in Wäldern. Ihre Blätter und Blüten werden wegen ihrer schleimlösenden Eigenschaften verwendet, als Kompresse bei Kopfschmerzen wirkt sie sehr wohltuend. Einige Veilchenarten werden auch als Gewürzmittel genutzt.

Purpur ist die Farbe der Inspiration und der spirituellen Einsicht. Sie steht für die Fähigkeit, über das Sichtbare hinaus wahrzunehmen.

Der Totemstein ist der Amethyst. Seine Farben sind Lila und Violett bis zu Purpur. Symbolisch wird er mit Menschenverstand, Gerechtigkeit und Mut verbunden. Bei einigen Völkern wurde er genutzt , um einen spirituellen Einklang zwischen den Kräften der physischen und geistigen Ebene herzustellen.

Der Braunbär erinnert daran, dass wir uns für Inspiration und spirituelle Einsichten öffnen können, ohne dabei den Boden unter den Füßen zu verlieren.

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